100 Jahre Blaskapelle MG Niederbuchsiten

Bild: z.V.g.
Die Blaskapelle Musikgesellschaft Niederbuchsiten mit einigen Aushilfsmusikern.

Bild: Chantal Siegenthaler
Franziska Kurth, Präsidentin Blaskapelle MG Niederbuchsiten, und OK-Präsident Bruno Zeltner.

Niederbuchsiten Die Blaskapelle Musikgesellschaft Niederbuchsiten zählt aktuell nur neun Mitglieder. „Eine Zeit lang hatten wir viel Nachwuchs; auf dem Höhepunkt etwas über 30 Mitglieder“, erinnert sich Vereinspräsidentin Franziska Kurth, die seit 1987 dem Verein angehört, Posaune spielt und ab und zu am Schlagzeug aushilft. Zwar besuchen die Kinder die Musikschule in Neuendorf, doch wechseln sie anschliessend kaum in die Blaskapelle. „Viele besuchen dann zum Beispiel einen Sportverein oder haben sonst keine Zeit mehr“, meint die 54-Jährige. Schülerinnen und Schüler, welche ein Instrument erlernen wollen, welches bei der Blaskapelle gebraucht werden kann, werden vom Verein unterstützt. „Wir stellen ihnen das Instrument gratis zur Verfügung und übernehmen die Hälfte der Kosten für die Musikschule“, so die Präsidentin. Dennoch sei es schwierig, diese nach der Musikschule fix für den Verein zu gewinnen.

Aber auch wenn der Verein nur neun Mitglieder zählt, so sind die Instrumente doch so gut verteilt, dass die Musikantinnen und Musikanten noch zahlreiche Konzerte unter dem Jahr geben können. „Es ist einfach jedes Mitglied ein Solist“, so Franziska Kurth. So finden sich im Jahresprogramm verschiedene kirchliche Anlässe wie Firmungen, Fronleichnam, Pfarreifeste aber auch Konzerte an der 1.-August-Feier, an Seniorennachmittagen, am Gartenfest sowie der Chilbi. Auch am Regionalmusiktag und alle zwei Jahre am Blaskapellentreffen sind die Niederbuchster anzutreffen. Franziska Kurth: „Mit Proben und Auftritten haben wir jährlich 70 bis 80 Zusammenkünfte.“

Grosses Festwochenende

Am Samstag und Sonntag, 19. und 20. Oktober feiert der Verein sein 100-jähriges Bestehen in der Mehrzweckhalle. Bruno Zeltner amtet als OK-Präsident der Feier. „Ich bin weder Mitglied im Verein noch Musikant. Die BK hat mich angefragt, ob ich für ihre Festivität als OK-Präsident amten möchte und ich habe zugesagt“, sagt der 66-Jährige, der selbst Mitglied in der Theatergruppe Niederbuchsiten ist. „Ich war noch nie OK-Präsident zuvor, daher gab es schon ein paar Herausforderungen.“ Mit dem jetzt stehenden Programm zeigt er sich aber sehr zufrieden.

So steht am Samstag die Musik im Zentrum. Eröffnet wird der Abend durch die eigene Blaskapelle. Danach stehen die Gasterländer Blasmusikanten auf der Bühne. „Spätestens hier werden die Besucher hoffentlich auf den Stühlen stehen und mitfeiern“, sagt der OK-Präsident. Am Sonntag startet der Tag bereits um 9.30 Uhr mit einem Festgottesdienst. Weiter gibt es einige Gastdarbietungen sowie den offiziellen Festakt mit Festredner, Ehrengästen, Verbandspräsidenten. Auch gibt es an beiden Tagen eine Tombola sowie eine Festwirtschaft. Im sogenannten Biergarten finden zudem spontan entschlossene Besucher noch Sitzmöglichkeiten. Für den Samstagabend können Tickets online reserviert werden (siehe Box).

Chantal Siegenthaler

Programm

Samstag 19. Oktober

18 Uhr: Saalöffnung / Nachtessen 20 Uhr: BK Niederbuchsiten 22 Uhr: Gasterländer Blasmusikanten

Sonntag, 20. Oktober

ab 9.30 Uhr: Festgottesdienst; BK Wolfisberg, BK Waldheim Kestenholz; Festakt; BK Konkordia Solothurn; BK Lochbrünneler Farnern

Die Feier findet in der Mehrzweckhalle Niederbuchsiten statt. Ticketreservation für den Samstag, 19. Oktober, online: www.mg-niederbuchsiten.ch/hundertjahre

Niederbuchsiten

Von der Musikgesellschaft zur Blaskapelle: Eine hundertjährige Geschichte

von Edgar Straumann – Oltner Tagblatt

10.10.2019 um 04:00 Uhr

Die Musikgesellschaft zu ihren Anfängen 1928

Der Verein 1952 vor der Kirche um die neue Fahne gruppiert.

Vier Jahre später erhält die Musikgesellschaft 1956 eine neue Uniform.

In Zürich posiert die Gesellschaft am Eidgenössischen Musikfest 1957)

Zu Besuch am kantonalen Musikfest in Niedergösgen 1989

1994 erhält die Musikgesellschaft eine neue Uniform.

Fast auf den Tag genau hundert Jahre nach der Gründung feiert die Musikgesellschaft Niederbuchsiten ihr Jubiläum in grossem Rahmen.

Am Wochenende vom 19. und 20. Oktober 2019 herrscht in der Gäuer Gemeinde Niederbuchsiten Festbetrieb. Die heimische Musikgesellschaft, die sich heute als Blaskapelle präsentiert, blickt auf ihr hundertjähriges Bestehen zurück. Sie tut dies mit einem grossen Fest.

Bevor es aber so weit war, erlebte der Verein eine wechselhafte Geschichte. Dass bereits Ende des neunzehnten Jahrhunderts in Niederbuchsiten gemeinsam musiziert wurde, beweist eine Fahne aus dem Jahre 1891. Allerdings bestehen keine Dokumente aus dieser Zeit, sodass offiziell der 21. Oktober 1919 als eigentliches Gründungsdatum gilt. Es muss ein mutiger Entscheid gewesen sein, erfolgte doch die Gründung aus dem Nichts. Die ersten Instrumente mussten gemietet werden und, man stelle sich das heute vor: Die Mundstücke für Blasinstrumente wurden zum Teil aus Fadenspulen gedrechselt. Das alles hielt aber Lehrer Gaston Bader nicht davon ab, erste Musikproben zu leiten. Um am Silvestertag mit einem Konzert etwas Geld für den Schuldenabbau verdienen zu können, brauchte es die Erlaubnis vom damaligen Dorfpfarrer, die alles andere als leicht beigebracht werden konnte.

Nicht auf Rosen gebettet: Ein Darlehen für die erste Uniform

Die Startschwierigkeiten schweissten jedoch die Vereinsmitglieder zu einer verschworenen Einheit zusammen. 1922 organisierte die Musikgesellschaft erstmals ein Mattenfest, aus dem später die bis heute noch bestehende Dorf-Chilbi entstand. Doch finanziell war der Verein nach wie vor nicht auf Rosen gebettet. So musste für die Anschaffung der ersten Uniform im Jahre 1922 bei der Raiffeisenbank ein Darlehen aufgenommen werden. Immerhin, die Musikgesellschaft Niederbuchsiten war jetzt ein «richtiger» Verein, der sich in der Öffentlichkeit präsentieren konnte und auch beim Kantonal- wie auch Bezirksmusikverband wohlwollende Aufnahme fand. Gab es irgendwelche Turbulenzen oder Unstimmigkeiten, war es immer wieder Hugo Zeltner, der als eigentliches Urgestein für Ruhe und Ordnung sorgte, sei es als Dirigent oder in der wichtigen Funktion als Ausbilder der Jungbläser.

Die Musikgesellschaft Niederbuchsiten entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem in der Gemeinde nicht mehr wegzudenkenden Verein, der viel zum kulturellen Leben beitrug. Besuche von Eidgenössischen wie auch Kantonalen Musikfesten waren selbstverständlich. Es gab sogar einen Goldlorbeer für den 1. Rang in der 4. Klasse am Eidgenössischen Musikfest in Zürich im Jahre 1957.

An Reminiszenzen gäbe es vieles zu erzählen. Picken wir eine heraus: Dirigent Erich P. Bader formierte aus den Jungmusikanten Ende der 50er-Jahre eine Guggenmusik, was zu folgendem Kommentar seitens seiner Mutter führte: «Erich, schäm di, däwäg fausch go Musig mache!» Dieser Erich P. Bader bewies aber über viele Jahre, dass er auch gute Musik machen konnte. Als Dirigent brachte er Stabilität in den Verein, verstand er es doch, mit seiner Begeisterungsfähigkeit seine Leute bei Stange zu halten. Nicht alle seine Nachfolger hatten diese Begabung, ist doch als Folge der versuchten Einführung neuzeitlicher Literatur gar ein Probestreik der Musikgesellschaft protokolliert.

Turbulente Zeiten führten zum Exodus vieler Mitglieder

Das Programm zum 100-Jahre-Jubiläumsfest

In der Mehrzweckhalle, die am Samstag (19. Oktober) ab 18.00 Uhr geöffnet sein wird, spielt ab 20.00 Uhr die Blaskapelle Niederbuchsiten ein Konzert, bei dem sie ihr Können unter Beweis stellen wird. Ursula Walti von Radio Eviva übernimmt die Moderation. Im zweiten Konzertteil treten die bekannten Gasterländer Blasmusikanten auf. Freunde dieser Art von Musik werden dabei auf ihre Rechnung kommen. Der Ticket-Onlinevorverkauf ist auf der Website der MG Niederbuchsiten aufgeschaltet: mg-niederbuchsiten.ch

Die eigentliche Geburtstagsfeier findet am Sonntag, 20. Oktober, ebenfalls in der Mehrzweckhalle, statt und beginnt um 9.30 Uhr mit einem Festgottesdienst. Als Gastvereine werden anschliessend die BK Wolfisberg und die BK Waldheim Kestenholz zu hören sein. Nach dem Festakt treten zudem die BK Konkordia Solothurn und die BK Lochbrünneler aus Farnern auf. Ein Sonntag voller Musik steht bevor.
Mit ihrem Programm will die jubilierende Blaskapelle MG Niederbuchsiten keine Wünsche offenlassen. Sie erhofft damit nicht nur die Bevölkerung aus dem Gäu, sondern auch aus der weiteren Umgehung anzulocken. Die Eintrittspreise: Samstag, 18 Franken. Sonntag, Eintritt frei. (esw)

Schliesslich übernahm im Jahre 1981 Hans Kurt aus Attiswil den Dirigentenstab. Mit einem Unterbruch von vier Jahren, wegen Unstimmigkeit im Verein, führt er seit nunmehr 38 Jahren die Niederbuchsiter bis zum heutigen Tag mit Hingabe und Können. Bereits hatten zu dieser Zeit Frauen Einzug in den Verein gehalten, und auch die Umstellung auf Brass-Band-Besetzung war vollzogen. Doch gab es eine Zeit, da hing der Fortbestand an einem seidenen Faden. Gerade mal 18 von 32 Musikanten blieben nach einer turbulenten GV dem Verein noch treu. Hans Kurt hatte also einen angeschlagenen Verein übernommen. Zudem folgte nochmals ein Mitgliederschwund, den es zu verkraften galt.

Nach dem Tiefpunkt um die Jahrtausendwende ging es wieder aufwärts. Die Rückkehr von Hans Kurt erwies sich als Glücksfall. Sein Motto lautete: Das Glas ist halb voll, nicht halb leer. Diese positive Einstellung, unterstützt von seiner Ehefrau Franziska als Präsidentin, führte zu einer Stabilisierung. Auch machte die Musikgesellschaft aus der Not eine Tugend. Die Musikliteratur wurde entsprechend der Besetzung ausgewählt und fand nicht nur bei den Musikantinnen und Musikanten Gefallen, sondern auch bei der Zuhörerschaft. Es war naheliegend, inskünftig als Blaskapelle aufzutreten. So heisst die bevorstehende Jubiläumsveranstaltung «100 Jahre Blaskapelle MG Niederbuchsiten».

In den Kreisen der Blaskapellen haben sich die Gäuer durch ihre Auftritte einen Namen gemacht. Nur so sei es möglich gewesen, für die Jubiläumsveranstaltungen namhafte Formationen zu verpflichten, so OK-Präsident Bruno Zeltner.

Anzeiger Thal Gäu Olten 10. Okt. 2019

Mit Mundstücken aus Fadenspulen

Mit einem Bankdarlehen finanziert: Die Musikgesellschaft Niederbuchsiten 1928 in der ersten Uniform.
ZVG

Fastauf den Taggenau 100 Jahrenach der Gründung feiert die Blaskapelle MG Niederbuchsiten ihr Jubiläum. Am 19. Oktober gibt es einen besonderen Konzertabend, am 20. Oktober eine Jubiläumsfeier mit Festgottesdienst sowie Auftritten von Gastformationen.

Es war ein mutiger Schritt einiger Blasmusik-Begeisterter, als sie am 21. Oktober 1919 die Musikgesellschaft Niederbuchsiten gründeten und einen siebenköpfigen Vorstand wählten – ohne finanzielle Basis, ohne Instrumente, von Uniformen gar nicht zu reden. Die ersten Instrumente mussten gemietet werden und, man stelle sich das heute vor, die Mundstücke für die Blasinstrumente wurden zum Teil aus Fadenspulen gedrechselt. Das alles hielt jedoch Lehrer Gaston Bader nicht davon ab, erste Musikproben zu leiten. Um am Silvestertag mit einem Konzert etwas Geld für den Schuldenabbau verdienen zu können, brauchte es die Erlaubnis vom damaligen Dorfpfarrer, die alles andere als leicht zu erhalten war. Doch letztlich klappte es, und so beschaffte sich der neue Verein seine ersten eigenen Mittel aus den Eintritten. Erwachsene bezahlten 1.50 Franken, Kinder 30 Rappen.

 Verein mit wechselhafter Geschichte

Die Blaskapelle MG Niederbuchsiten feiert ihr hundert jähriges Bestehen

Ein Hoch auf 100 Jahre Blasmusik: Die Blaskapelle MG Niederbuchsiten mit Dirigent Hans Kurt (vorne rechts).Fotos:
ZVG

Am Wochenende vom 19./20. Oktober herrscht in der Gäuer Gemeinde Niederbuchsiten Festbetrieb. Die heimische Musikgesellschaft, die sich heute als Blaskapelle präsentiert, kann auf ihre hundert jährige Geschichte zurückblicken. Und sie tut dies in wirklich grossem Rahmen.

Bevor es aber so weit war, erlebte der Verein eine wechselhafte Geschichte. Dass bereits Ende des 19. Jahrhunderts in Niederbuchsiten gemeinsam musiziert wurde, beweist eine Fahne aus dem Jahre 1891. Allerdings bestehen keine Dokumente aus dieser Zeit, so dass offiziell der 21. Oktober 1919 als eigentliches Gründungsdatumgilt.

Ursprung der Dorf-Chilbi

Die Startschwierigkeiten, unter anderem wegen fehlendem Geld, schweissten die Vereinsmitglieder zu einer verschworenen Einheit zusammen. 1922 wurde erstmals ein Mattenfest organisiert, aus dem später die bis heute noch bestehende Dorf – Chilbi entstand.

Doch finanziell war der Verein nach wie vor nicht auf Rosen gebettet. So musste für die Anschaffung der ersten Uniform im Jahre 1922 bei der Raiffeisenbank ein Darlehen aufgenommen werden. Immerhin, die Musikgesellschaft Niederbuchsiten war jetzt ein «richtiger» Verein, der sich in der Öffentlichkeit präsentieren konnte und auch beim Kantonal- wie auch Bezirksmusikverband wohlwollende Aufnahmefand.

Gab es etwelche Turbulenzen oder Unstimmigkeiten, war es immer wieder Hugo Zeltner, der als eigentliches Urgestein für Ruhe und Ordnung sorgte, sei es als Dirigent oder in der wichtigen Funktion als Ausbilder der Jungbläser.

Goldlorbeer am Eidgenössischen 1957

Die Musikgesellschaft Niederbuchsiten entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem in der Gemeinde nicht mehr wegzudenkenden Verein, der viel zum kulturellen Leben beitrug. Besuche von Eidgenössischen wie auch Kantonalen Musikfesten waren eine Selbstverständlichkeit. Es gab sogar einen Goldlorbeer für den 1. Rang in der 4. Klasse am EidgenössischenMusikfestinZürichimJahre1957.

An Reminiszenzen gäbe es vieles zu erzählen. Dirigent Bader formierte aus den Jungmusikanten Ende der Fünfzigerjahre eine Guggenmusik, was zu folgendem Kommentar seitens seiner Mutter führte: «Erich, schäm di, däwäg fausch go Musigmache!» Dieser Erich P. Bader bewies aber über viele Jahre, dass er auch gute Musikmachen konnte. Als Dirigent brachte er Stabilität in den Verein, verstand er es doch, mit seiner Begeisterungsfähigkeit seine Leute bei der Stange zu halten. Nicht alle seine Nachfolger hatten diese Begabung, ist doch als Folge der versuchten Einführung neuzeitlicher Literatur gar ein Probestreik protokolliert.

Seit 38 Jahren Dirigent

Schliesslich übernahm im Jahre 1981 Hans Kurt aus Attiswil den Dirigentenstab. Mit einem Unterbruch von vier Jahren, wegen Unstimmigkeit im Verein, führt er während 38 Jahren die Niederbuchsiter bis zum heutigen Tag mit Hingabe und Können. Bereits hatten zu dieser Zeit Frauen Einzug in den Verein gehalten und auch die Umstellung auf Brass Band-Besetzung war vollzogen. Doch gab es eine Zeit, da hing der Fortbestand an einem seidenen Faden. Gerademal 18 von 32 Musikanten blieben nach einer turbulenten GV dem Verein noch treu. Hans Kurt hatte also einen angeschlagenen Verein übernommen. Zudem musste nochmals ein Mitgliederschwund verkraftet werden.

Nach dem Tiefpunkt um die Jahrtausendwende ging es wieder aufwärts. Die Rückkehr von Hans Kurt erwies sich als Glücksfall. Sein Motto lautete: Das Glas ist halb voll, nicht halb leer. Diese positive Einstellung, unterstützt von seiner Ehefrau Franziska als Präsidentin, führte zu einer Stabilisierung.

Auch machte man aus der Not eine Tugend. Die Musikliteratur wurde entsprechend der Besetzung ausgewählt und fand nicht nur bei den Musikantinnen und Musikanten Gefallen, sondern auch bei der Zuhörerschaft. Es war naheliegend, inskünftig als Blaskapelle aufzutreten. So heisst denn die bevorstehende Jubiläumsveranstaltung auch «100 Jahre Blaskapelle MG Niederbuchsiten».

 

Blaskapelle konzertiert am Samstag

In den Kreisen der Blaskapellen haben sich die Gäuer durch ihre verschiedenen bemerkenswerten Auftritte einen guten Namen geschaffen. Nur so war es möglich, für die Jubiläumsveranstaltungen von Samstag und Sonntag, 19. und 20. Oktober, namhafte Formationen zu verpflichten und unter OK-Präsident Bruno Zeltner ein würdiges Programm vorzubereiten.

In der Mehrzweckhalle, die am Samstag ab 18 Uhr geöffnet sein wird, gibt es vorerst Verpflegungsmöglichkeiten, ehe ab 20 Uhr die Blaskapelle Niederbuchsiten mit einem Konzert ihr unbestrittenes Können unter Beweis stellen wird. Ursula Walti von Radio Eviva übernimmt die Moderation. Im zweiten Konzertteil treten dann die bestens bekannten Gasterländer Blasmusikanten auf. Die Freunde dieser Art von Musik werden zweifelsohne auf ihre Rechnung kommen. Ein Onlinevorverkauf ist auf der Website der MG Niederbuchsiten aufgeschaltet.

 

Jubiläumsfeier am Sonntag

Die eigentliche Geburtstagsfeier findet am Sonntag, 20. Oktober, wiederum in der Mehrzweckhalle statt und beginnt um9.30UhrmiteinemFestgottesdienst. Als Gastvereine werden anschliessend die BK Wolfisberg und die BK Waldheim Kestenholz zu hören sein.

Nach dem Festakt treten zudem die BK Konkordia Solothurn und die BK Lochbrünneler aus Farnern auf. Ein Sonntag mit Blasmusik erster Güte steht somit also bevor. ESW

www.mg-niederbuchsiten.ch

Das Programm

Samstag, 19. Oktober

Ab 18 Uhr: Nachtessen

20 Uhr: Konzert Blaskapelle MG Niederbuchsiten

22 Uhr: Konzert Gasterländer Blasmusikanten

Sonntag, 20. Oktober

9.30 Uhr: Festgottesdienst mit Begleitung BK Wolfisberg, anschliessend Konzert BK Wolfisberg

11.15 Uhr: Konzert BK Waldheim

Ab 12 Uhr: Mittagessen

13.30 Uhr: Festakt 100 Jahre Blaskapelle MG Niederbuchsiten 14.45 Uhr: Konzert BK Konkordia Solothurn

15.45 Uhr: Konzert BK Lochbrünneler Farnern

Viermal Musikgesellschaft (von links oben im Uhrzeigersinn): 1952,1957 am Eidgenössischen, 1989 und 1994 mit der neuen Uniform.

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